Neuigkeiten 2023

Es ist wieder soweit, ein Jahr ist schnell vorüber gegangen…. und Weihnachten steht bald vor der Tür! Das ganze Jahr haben wir uns liebevoll um unsere Christbaumkulturen gekümmert. Im Frühjahr pflanzten wir neue Bäumchen an. Da wir auf schädliche Chemikalien verzichten, wurden unsere Kulturen mühevoll per Hand und mit dem Rasenmäher mehrmals ausgemäht.

Wie schon seit über 30 Jahren, so auch dieses Jahr, begannen wir mit den Schneiden unserer Christbäume in der Zeit des elften Vollmondes. Da es rund 7 – 12 Jahre braucht, bis ein Baum erntereif ist, haben wir nur ein gewisses Kontingent, welches wir ernten können, zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, dass Sie unsere Bäume zeitnah erwerben, denn wir können nicht garantieren, wie lange unser Vorrat reicht. Für Ihren Besuch im Christbaumland in Döbriach ersuchen wir Sie höflich, aufgrund dessen, vorwiegend die bereits von uns geschnitten Bäume zu erwerben (diese sind von unseren anderen Kulturen aus Radenthein und Döbriach). Wenn Sie den eingenetzten Baum zuhause in einem Eimer mit Wasser stellen und im Keller, im Freien (Schatten), am Balkon oder in der Garage lagern, bleibt er schön frisch. Ein paar Tage vor dem Aufschmücken kann das Netz entfernt werden, sodass sich der Baum in voller Pracht entfalten kann.

Wir freuen uns, Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen und ebenso freuen sich auch die Bäume auf Sie, welche bereits warten, Ihren heiligen Abend verschönern zu dürfen.

Liebe Grüße,

Familie Madritsch mit Team

Der Christbaum

Der Christbaum

Die ursprüngliche Heimat des Christbaums (Nordmanntanne) sind die Berge der Schwarzmeerküste, von der Kolchis bis zum Kaukasus. 

Benannt wurde die sie nach dem finnischen Biologen Alexander von Nordmann, nachdem er sie 1835 in Bordschomi (dem heutigen Georgien) entdeckt hatte.
Durch geradstämmigen Wuchs, kann sie Höhen von bis zu 60 Meter erreichen, der Stammdurchmesser kann bis zu 2 Meter betragen und durch ihre tief in die Erde eindringende Pfahlwurzel steht sie auch richtig fest im Boden. 

Aber warum eigentlich stellen wir uns einen immergrünen Baum genau zur Weihnachtszeit in die Wohnung und woher kommt dieser Brauch? 

Schon vor vielen Jahrhunderten waren immergrüne Pflanzen in heidnischen Kulturen ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft. So haben die Germanen Tannenzweige zur Wintersonnenwende an öffentlichen Orten und vor ihren Häusern platziert. In nördlichen Gebieten wurden im Winter Tannenzweige ins Haus gehängt, um Böse Geister am Eindringen zu hindern und die Hoffnung auf den nächsten Frühling zu nähren.

Im Mittelalter wurden sogar ganze Bäume zu bestimmten Festlichkeiten, wie zum Beispiel den Maibaum, geschmückt. Die ältesten Belege auf einen dekorierten Tannenbaum stammen aus der Zunftchronik des städtischen Handwerks in Bremen aus dem Jahr 1597. Von den Zünften ist die Sitte im Laufe der Zeit auf städtische Familien übergegangen. So sollen zu Beginn des 17. Jahrhunderts verzierte Christbäume in Straßburg im Elsass die Wohnstuben der Menschen geziert haben.

Den ersten Weihnachtsbaum mit Kerzen schmückte die Herzogin Dorothea Sibylle von Schlesien im Jahr 1611. Im 19. Jahrhundert wurden vermehrt Tannen und Fichtenwälder angelegt, um die hohe Nachfrage zu decken. Der geschmückte Weihnachtsbaum wurde nach und nach zum festlichen Inventar in bürgerlichen Wohnzimmern in der Stadt und auf dem Lande.

Der Weihnachtsbaum galt jeher als eher bürgerliches Symbol, die katholische Kirche setzte sich lange gegen das unreligiöse Brauchtum zur Wehr. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Christbäume in katholischen Kirchen erlaubt. Papst Johannes Paul II. führte das Brauchtum schließlich im Jahr 1982 im Vatikan ein, als der erste Weihnachtsbaum auf dem Petersplatz in Rom aufgestellt wurde.

 

Nordmanntanne

  • Ordnung: Koniferen (Coniferales)
  • Familie: Kieferngewächse (Pinaceae)
  • Gattung: Tannen (Abies)
  • Art: Nordmann Tanne (Abies Nordmanniana)